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Klausurgebäude

Das Klausurgebäude dominiert die Klosteranlage und ist das Wahrzeichen der Stadt Lindow. Es lädt durch seine spezielle Atmosphäre zum Verweilen ein. Im Sommer finden hier Konzerte und Lesungen statt. Das beeindruckende Gebäude - erbaut im letzten Drittel des dreizehnten Jahrhunderts - wurde im sechzehnten Jahrhundert teilweise erneuert. 1638 wurde es zerstört, zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts weitgehend abgetragen und für den Bau von Lindower Häusern, Schloss Oranienburg und sogar für Bauwerke in Schwerin genutzt.

Heute sind lediglich die Giebelseiten und die Längsmauern des als Konventgebäude bezeichneten Ostflügels erhalten. Wir können uns das Gebäude als großen Rechteckbau aus quaderförmig behauenen und schichtweise vermauerten Feldsteinen vorstellen. An den Giebel- und Längsseiten befinden sich spitzbogige Portal- und Fensteröffnungen, teilweise mit Backsteinlaibungen. In den Giebelfenstern befinden sich Reste von Maßwerk. Das Äußere des Gebäudes war ursprünglich verputzt und farbig dekoriert. Davon ist wenig zu erkennen. Innen unter dem südlichen Teil befinden sich mehrere Keller. Einer von ihnen kann begangen werden, die mittelalterlichen Stufen sind erhalten.